Willkommen in der DDR – was die Presse den Bürgern vorschreibt

Von „Pöbel“, „Mob“ und „Unbelehrbaren“ war die Rede, die Presse ereiferte sich in anmaßenden Kommentaren, die Demonstranten von Dresden zu beleidigen und mit einem Wort („rechts“) aus der offenen Diskussion zu wischen. Die ZEIT erdreistet sich sogar, festzustellen, daß von diesen Bürgern keine Gewalt ausging:

Dabei war von den selbsternannten besorgten Bürgern kein Widerstand gegen die Staatsgewalt zu erwarten, hier hätte keiner Pflastersteine ausgegraben.“

Bezeichnenderweise, gerade im Gegensatz zu dem, was von linken Gruppen zu erwarten gewesen wäre, schreibt die ZEIT dennoch weiter:

Es wäre den Beamten ein leichtes gewesen, die Pöbler zurückzudrängen, statt Hunderte Menschen auf dem Einheitsfest zu verschrecken. Dies zu tun, wäre ein Signal gewesen: Wir dulden friedlichen Protest, aber nicht überall.“

Da fordert ein deutsches Presseorgan also, das grundgesetzlich verbriefte Recht der Demonstrationsfreiheit elementar einzuschränken, gerade WEIL die Bürger zwar laut, aber gewaltfrei demonstrieren – und zwar natürlich gerade da, wo es auffällt: Wenn alle Politiker einmal vor Ort sind!

Wie mögen die Demonstranten 1989 mit ihren „Wir sind das Volk!“ – Rufen den Oberen in den Ohren geklungen haben? In ihrer Reaktion waren Politiker und Presse der DDR sehr nahe an unseren heute Agierenden.

Und wichtig noch einmal festzustellen: selbst der ZEIT fiel auf, wie fern dem „Pöbel“ die Gewalt lag. Die Berufs – Grüne Claudia Roth dagegen bemüht sich nach Kräften, den Demonstranten „Haß“ und Gewaltbereitschaft zu unterstellen (nachdem sie sie erst mit dem Spruch „Oh, Herr, laß Hirn vom Himmel fallen“ beleidigt hatte!):

Dieser offen gezeigte, organisierte und brutale Hass machte vor keiner Obszönität mehr Halt, und es war nur ein kleiner Schritt bis hin zur physischen Gewalt

Wie froh müssen wir sein, daß unsere Polizei zu besserer Einschätzung der Lage fähig ist. Wäre Claudia Roth 1989 an entscheidender Stelle gewesen, wäre die NVA wohl bis an die Zähne bewaffnet losmarschiert.

Erfrischend, wie Henryk M. Broder den fassungslosen Journalisten entgegenhält, daß Demonstrationen in unserem Land durchaus erlaubt sind und das Volk der Regierung keinen Dank schulde:

https://www.welt.de/politik/video158539814/Das-Volk-darf-grob-sein-und-sich-unangemessen-aeussern.html

 

Einen Weg, diese Zustände anzuprangern und Zeichen zu setzen, finden Sie hier und  weitere Möglichkeiten hier.

UPDATE 07.10.2016

Dem Kommentar von Vera Lengsfeld ist nichts mehr hinzuzufügen.

UPDATE 14.11.2016

Unglaublich, wie schnell die Bemühungen hinter den Kulissen inzwischen sichtbar werden: Wie sich der Staat inzwischen die Presse in Islamfragen dienstbar machen will zeigt Tichys Einblick auf – wir sind nun wirklich in der DDR angekommen!

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Willkommen in der DDR – was die Presse den Bürgern vorschreibt

Ein Gedanke zu “Willkommen in der DDR – was die Presse den Bürgern vorschreibt

  1. Erwin Linnemann schreibt:

    Gewalt war: Panzer in Dresdens Strassen am Tag der deutschen Einheit 2016 mit ausgerichtetem Kanonenrohr auf die Menge gerichtet.Gewalt war, 2600 Polizisten zur Absicherung eines Kirchenbesuchs.Gewalt ist das Androhen eines Nachspiels fpr einen Polizisten der Demonstranten“viel Erfolg“ wünscht und somit in seiner Meinungsfreiheit eingeschränkt und genötigt wird seinen Beruf nur ausüben zu können wenn er sich dem Maunstream anpasst.
    Das ist nicht nur Gewalt gegen das Volk das ist Vergewaltigung des Volkes und Demagogie höchster Potenz.Dagegen sind die verbalen Grobheiten der Demonstranten von Dresden für einige dickfellige Politiker die sich einen Sch…. um ihr Volk scheren vernachlässigbar.

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