Die Fehler der Vergangenheit holen uns ein…

UPDATE 29.10.2016

…heute mal ein ganz genereller Rückblick auf das, was wir, die Wähler und unsere Politiker verbockt haben – und was uns jetzt langsam einholt.

Der Euro: Ach ja, viel ist schon darüber geschrieben worden – natürlich, wir stützen Griechenland mit Bürgschaften, die bringen uns ein bissel Geld (dafür werden wir früher oder später in die Pflicht genommen, wenn die ersten Forderungsausfälle kommen) usw. Darum soll es hier nicht gehen. Wir sind schon viel weiter: Inzwischen wird der Leitzins für die ganze Eurozone von der EZB festgelegt, nicht mehr von der Bundesbank – und auf Unterschiede in den Regionen kann da keine Rücksicht mehr genommen werden. Was für den Süden gut ist, ist für Deutschland schlecht. Ganze Geschäftsmodelle der deutschen Banken brechen durch Minuszinsen u.ä. weg – ein Problem, was v.a. Deutschland betrifft und die deutschen Großbanken wehrlos macht. Gerade noch beim Aufräumen der Krisenaltlasten, müssen sie nun zur Kenntnis nehmen, daß sie keine Chance mehr haben, im stammgeschäft wieder auf die Beine zu kommen. Die Commerzbank muß umstrukturieren, der Deutschen Bank werden nun von unseren transatlantischen Freunden vermehrt Knüppel zwischen die Beine geworfen. Die Frage, wann wieder eine Großbank mit Steuergeldern gestützt werden muß, ist nur noch eine Frage der Zeit. Und mit diesen „Partnern“ wollen wir TTIP?

Schlimmer noch: auch unsere Altersvorsorge geht dabei vor die Hunde. Sparen hat bei Nullzinsen kaum noch Sinn – die Inflation holt sich ihren Teil, Strafzinsen der kontoführenden Banken tun ein übriges. Und auch die Pensionskassen, genau der Bereich, den die Bundesregierung zur Vermeidung von Altersarmut und zur Ergänzung der gesetzlichen Rente stärken will, geraten bei Null – und Minuszinsen ins Schlittern.

EEG und Energiewende: Auch durch den überstürzten Atomausstieg einer völlig panischen Kanzlerin kommen ungeahnte Risiken auf uns zu. Den teilweise staatseigenen Energieversorgen wurde auch hier ein komplettes Geschäftsmodell zerstört – wieder nur in Deutschland. Managementfehler der Vergangenheit kommen hinzu – und EON und RWE stoßen ihr Altgeschäft ab. Die Stromnetze wurden privatisiert und der Verbraucher trägt die Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien fast allein – einmal durch das EEG – Gesetz, aber auch die Stromnetzbetreiber holen sich, was sie brauchen vom Kunden. Höhere Kosten an allen Fronten. Billiger Strom? Nur im Ausland.

Flüchtlinge: Unsere zukünftigen Rentenzahler sorgen einstweilen für eine enorme Verteuerung der Krankenkassenbeiträge – denn mit Ende des 15. Aufenthaltsmonats oder Anerkennung als Asylberechtigter erhalten sie die volle medizinische Versorgung.

Und wenn minderjährige Flüchtlinge die Bevölkerung jahrelang terrorisieren, wird das von den Behörden ignoriert, bis sich Gewalt bahn bricht. Dann aber kommen alle Aasgeier von der Presse und deuten auf die „Rechtsextremen“ aus Bautzen – alle Polizeistatements ignorierend. Darf sich der deutsche Bürger nicht mehr wehren? Dient das Wort „Nazi“ weiterhin und verstärkt dazu, die autochthone Bevölkerung zu fesseln und duldsamem Leiden zu zwingen? Die Folgen der Verachtundsechzigerung der Presse fällt uns allen hier auf die Füße – ein Meinungskartell hat sich gebildet, das alles, was der vorherrschenden linken Meinung und der Regierung widerspricht, mundtot macht – bis hin zur Zerstörung der Existenz.

Steuern: Gottseidank sind Wahlen, und Finanzminister Schäuble lockt mit Steuerermäßigungen, nachdem jahrelang und bis zuletzt kein Geld dafür da war. Ok, es sind nur Peanuts, aber vielleicht lockt es ja doch ein paar Wähler an, die sich über Merkels desaströse Bilanz hinwegtäuschen lassen. Hinterher ist eh wieder alles vergessen. Mit Merkel heißt es dann, wie beim letzten Mal, ach, lieber ein bißchen die Mehrwertsteuer erhöhen und den Soli lassen wir doch noch, mit Rotrotgrün gibts eh keine Ermäßigungen, SPD, Grüne und Linke brauchen Geld für ihr Flüchtlingsprogramm. Immerhin hat Gabriel recht, wenn er sagt, Versprechungen solle man nicht vor Wahlen machen, sondern sie lieber möglich machen. Daß der Staat das Geld selber dringend benötigt, ist völlig klar – s.o. Und die nächste Steuererhöhung ist doch schon in der Mache.

Der Widerstand gegen Merkel wächst.

https://europablind.wordpress.com/

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