Geldwechsler im Tempel – die Kirchen und ihre Moral

Die Kirchen in Deutschland mischen sich mit schöner Regelmäßigkeit in die politische Debatte ein, vermeintlich natürlich auf Seiten der Armen und Schwachen – womit sie selbst nicht gemeint sein können, immerhin erhalten sie jährlich 19 Mrd .Euro Zuschüsse – ohne Kirchensteuern und die 45 Milliarden für die soziale Arbeit von Caritas und Diakonie.

Naive Kirchenvertreter wie der EKD – Vorsitzende Bedford – Strohm sind strikt für die offenen Grenzen und, natürlich, gegen eine Obergrenze. Zwar kann man von den Kirchen klar keine realpolitischen Ansichten verlangen, aber etwas mehr Realitätsbewußtsein als „Glaube, Liebe, Hoffnung“ kann man schon erwarten, sind doch alles moderne und gebildete Menschen (upps, das wäre Frau Merkel ja wohl auch…).

Dabei weiß man doch spätestens seit jener verhängnisvollen Sylvesternacht in Köln, was das zum großen Teil für Menschen sind, die unser Land stürmen. Und auch die akademisch gebildeten Muslime neigen dazu, schnell eigene Regeln aufzustellen, wie sich im kleinen schon am Ruheraum der TU Dortmund zeigte.

Die Mehrheit zählt nicht mehr, es ist die lautstarke Minderheit, die die Mehrheit dominiert. Schon Afrika sollte uns eine Lehre sein, wo die Christen massiv verfolgt werden – aber auch in hiesigen Flüchtlingsheimen zeigt sich die Problematik, in Nürnberg mußte ein eigenes Heim für Schwule eröffnet werden.

Nach den scharfen Vorwürfen der deutschen Bischöfe an die AfD, sie pflege eine „Haßsprache“ ergriff nun Frauke Petry das Wort und warf diesen eine kurzsichtige Sichtweise und fehlende Auseinandersetzung mit den Folgen der Flüchtlingskrise vor. Sie sorgten sich offenbar „offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder“.

Nun dürfen die katholischen Bischöfe gerne ihr „eigenes christsein“ leben, wie es Volker Beck in seiner Verteidigung nannte, aber von allen anderen zu fordern, sie müßten eine Masseneinreise kulturfremder, zum Teil sehr aggressiver Verfechter einer autoritären Religion mit allen Folgen auf kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Ebene dulden, ist zuviel verlangt.

Wer Nächstenliebe leben will, darf das natürlich gerne, aber dann bitte auf eigene Kosten. Und diese verstehen die Bischöfe hervorragend von sich abzuwälzen.

Die kirchlichen Pharisäer, die Wasser predigen und Wein trinken, sitzen nämlich, neben der obengenannten auskömmlichen staatlichen Dauerfinanzierung auch und gerade ihrer kirchlichen Ausgaben, auf Milliarden an Bar – und Anlagevermögen!

Dennoch gehen an Sonntagen reichlich Klingelbeutel herum, Spenden für den Erhalt der Kirchen werden erbeten und Eintrittsgelder für Kirchen (!) erhoben. Wie war das noch, mit Jesus und der Tempelreinigung? Was sind die Kirchen heute anderes als Geldwechsler?

Meinten sie es mit ihrer Nächstenliebe und Flüchtlingsarbeit ernst, würden sie ihre Milliarden spenden – meinetwegen für Flüchtlinge, so könnten die Bürger wenigstens etwas entlastet werden von den Sozialkosten, die gerade auf sie zukommen, oder vor der drohenden Altersarmut  und Staatspleite gerettet werden.

Aber nein, die Kirchen und ihre Moral sind wohlfeil – alle in der Presse vollmundig verbreiteten Wohltaten an Flüchtlingen lassen sie sich bezahlen. Nicht vom Vatikan, nein – natürlich vom Steuerzahler! Zu den üblichen Sätzen. Zu den ganzen Gewinnlern der Flüchtlingskrise gehören damit ganz klar auch die Kirchen!

Anstatt sich nun kleinlaut aus der ganzen Debatte herauszuhalten, stellt sich das himmlische Bodenpersonal nun eitel und selbstgefällig an die Seite der versagenden Parteien und wirft der AfD vor, an Lösungen nicht interessiert zu sein. Andere Lösungen als eine Erhaltung des Status quo fällt den Kirchen zwar auch nicht ein, aber eines ist wohl ganz klar: Kein Geld ist auch keine Lösung.

 

PS: Für den schnellen Überblick über die Kirchensubventionen eignet sich diese Seite.

 

https://europablind.wordpress.com/

 

 

 

 

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